Am 21.03. ist in jedem Jahr der Internationale Welt Down Syndrom Tag.

Als meine Tochter vor 12 Jahren mit dem Down Syndrom auf die Welt kam, hatte dieser Tag, besonders in den ersten Jahren, eine große Bedeutung für uns. Er fühlte sich an wie ein Feiertag.
Jedes Jahr steht der Tag übrigens unter einem Motto. In diesem Jahr lautet es: „Together against loneliness“ – der Fokus liegt auf dem Thema Einsamkeit.
Und ja, Einsamkeit kann ein Thema sein. Ganz besonders für Menschen mit Down-Syndrom. Mangelnde Inklusion führt zu Ausschluss – nicht nur der betroffenen Menschen, sondern auch ihrer Familien.

Ich wollte meiner Tochter immer ermöglichen, mittendrin zu sein und an einer inklusiven Schule zu lernen. Doch wir mussten schmerzlich feststellen: Dabei sein ist nicht immer gleich Teilhabe.

Also grübelten wir, gingen Wege und änderten den Kurs, wechselten und sind jetzt an einer kleinen inklusiven Schule, an der viele Kinder mit und ohne Behinderung lernen, auch mit Down-Syndrom. Seitdem sehen wir jeden Tag, welche positiven Auswirkungen diese Gemeinschaft hat. Wir erleben Ausgeglichenheit, Freude und eine hohe Zufriedenheit.
Und ich möchte Mut machen: Diese Entwicklung geschah innerhalb weniger Tag, fast wie ein Wunder. Ich bin sicher, der Grund dafür sind die Freundschaften auf Augenhöhe und die Akzeptanz. Ein Kind, dass so sein darf wie es ist kann aufblühen, wir haben es selbst erlebt.

Übrigens: Zum Welt-Down-Syndrom-Tag haben wir in diesem Jahr ein Cap herausgebracht. Sie ist in verschiedenen Farben und Kombinationen erhältlich.

Von uns mit Liebe selbst bestickt.
Ein kleines Zeichen für Sichtbarkeit.
Für Gemeinschaft.
Und gegen Einsamkeit.

Sarah

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